Ratgeber

Dein sich wandelnder Körper, mit Nachsicht

Große Veränderungen, gemischte Gefühle – und Raum für sie alle.

Die Schwangerschaft formt deinen Körper schneller um als fast jede andere Lebensphase, und die Gefühle, die damit kommen, sind selten einfach. Du kannst staunen über das, was dein Körper leistet, und zugleich den Körper betrauern, den du kanntest – manchmal am selben Nachmittag. Beides ist erlaubt.

Warum es sich nach viel anfühlt

Jenseits des Bauches gibt es eine Umverteilung des Gewichts, Veränderungen an Haut und Haar, Schwellungen, ein anderes Verhältnis zum Essen und einen Körper, der sich plötzlich öffentlich anfühlt – kommentiert, berührt, beraten. Dazu verstärken Hormone die Gefühle. Da ist es nur logisch, dass das Körperbild ins Wanken gerät.

Sanfte Umdeutungen

Setze eine Grenze bei den Kommentaren

Du schuldest niemandem Zugang zu deinem Körper oder eine Debatte über seine Größe. „Bitte kommentiere meinen Körper nicht“ ist ein vollständiger Satz. Deinen Frieden zu schützen ist Teil davon, gut für dich und dein Baby zu sorgen.

Wenn die Belastung durch das Körperbild in Nichtessen, übermäßigen Sport oder Gedanken umschlägt, die dir Angst machen – besonders bei einer Vorgeschichte mit einer Essstörung –, sag es bitte deiner:m Ärzt:in. Spezialisierte Unterstützung gibt es, und sie hilft.